Responsive Webdesign

Submitted by ditsupport on Tue, 09/10/2019 - 12:55
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Einführung in die Web-Entwicklung

Prinzipiell geht es bei der Entwicklung und Gestaltung von Webseiten darum, bestimmte Inhalte, z.B. Texte, Bilder, Videos, Audios oder Funktionen (Content und Functions) für gängige Browser lesbar und diese Inhalte über das world wide web (www) für Interessenten und potenzielle Kunden aufrufbar zu machen. Für die Darstellung der Inhalte sind Browser zuständig. Jeder Browser hat seinen eigenen Compiler. Der Compiler ist für die Übersetzung der Auszeichnungssprache (z.B. HTML) in Maschinen Code (Binär) zuständig. Aus diesem Grund besteht die Problematik, dass bestimmte Inhalte für neuere Browser-Updates lesbar sind, allerdings von älteren Browsern fehlinterpretiert werden und somit entweder nicht richtig dargestellt werden oder nicht aufrufbar sind. Deshalb kommt es darauf an, ob man bei Bedarf für eine Rückwärtskompatibilität sorgt.

In den meisten Fällen ist dies jedoch nicht zwingend notwendig. Um für Browser, wie Internet Explorer oder Google Chrome, diese Inhalte lesbar zu machen, verwenden wir die sogenannten Auszeichnungssprachen HTML, CSS und PHP. Jede für sich hat ihre eigene Aufgabe. HTML (Hypertext Markup Language) ist für die Darstellung der Seiten zuständig. CSS (Cascading Style Sheets) steht in Abhängigkeit zu HTML und setzt alle Designbedingungen um, die erwünscht sind, z.B. Farbe, Form, Schriftart oder das Corporate identity des Anbieters. PHP (Hypertext Preprocessor) verwaltet die Datenbank(en), die sich hinter bestimmten Funktionen oder Datenstrukturen einer Webseite verbergen, z.B. Kundendaten oder Produktinformationen (Content).

 

Das Zusammenspiel dieser Bestandteile ist die Voraussetzung für eine funktionierende und Suchmaschienenoptimierte Webpräsenz. Um die eigene Webseite letztendlich für die Welt, also für das Web verfügbar zu machen, müssen die Inhalte auf einem sogenannten Server platziert werden. Server sind Hardwares, die von Provider angeboten und für kleines Geld gemietet werden können. Ihre Aufgabe besteht darin, Ihre Daten zu speichern und beim Hosten auf diese Inhalte zu verweisen.

 

Je nach Bedarf kann man eine bestimmte Speichergröße von Gigabytes mieten und dort die Ordnerstruktur der Webseite organisieren. Im letzten Schritt, welches aber nicht zum Schluss erfolgen muss, benötigt man für das www (world wide web / w3) einen sogenannten Domain-Namen/Adresse damit Ihre Seiten im Netz zugeordnet werden kann. Diese Aufgabe übernimmt der Domainname z.B. (www.ihre-webseite.de). Für die Vergabe der Domains mit (.de) Endungen ist die Deutsches Network Information Center (DENIC) zuständig. Sie vergibt an Provider und registrierte Mitglieder Domain-Adressen, welche dann verwaltet werden können. Wenn man über Provider eine Domain registrieren möchte, verlangen diese einen geringen Betrag für die Dauer der Reservierung.

Die Technologien entwickeln sich stets weiter und die Programmierer vereinfachen zeitintensive Entwicklungsprozesse, die sich immer wiederholen und mit hohem Zeit-und Kostenfaktor verbunden sind. Vereinfachte Standards sind demnach vordefiniert und finden globale Anwendung. Ein Bespiel hierfür sind Content Management Systeme (CMS). Diese erlauben dem Entwickler und Designer zeitsparender und effizienter zu arbeiten und bieten vollen Zugriff auf den Kern der Webseitenstruktur, auch Source-Code bzw. Quellcode genannt. Somit ist es möglich diese Zeit, die beim Programmieren eingespart wird, an den Kunden in Form einer Subvention weiterzugeben und effizienter Projekte umzusetzen.

Es ergibt also Sinn, sich grundlegend die Frage zu stellen, welche Ansprüche man an seine eigene Webseite stellt. 

Aktuell sorgt die SSL Verschlüsselung, welche auf die Domain gesetzt werden kann, für mehr Sicherheit. Nach der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist diese Verschlüsselungsmethode ein Mittel, um beim Kunden Vertrauen zu schaffen und vor allem die eigene Webseite vor Fremdangriffen bestmöglich zu schützen. Sie wird von Suchmaschinen als positive bewertet. Die SSL Verschlüsselung ist bei den meisten Providern in den Hostingpaketen mit inbegriffen.

 

Vorgehensweise